gaudete!

Einfach gute Musik

gaudete!

Pressestimmen

- Lichterklänge zur Leidensgeschichte - (Ruhrnachrichten, 6. März 2009)

- Warmes Lichterkreuz überstrahlte den kalten Tod - (www.derwesten.de, 1. März 2009)

- Wer Musiziert, betet doppelt - (Katholische Sonntagszeitung, 29./30. November 2008 / Nr. 48, S. VIII)

- Mit offenen Augen - (Katholische Sonntagszeitung Nr.12,20./21. März 2004, S. I)

- Neue geistliche Lieder der Extra-Klasse - (Beatrix Dombrowski)

- Singen, klatschen, swingen - (Katholische Sonntagszeitung Nr. 26, 28./29. Juni 2003, S. VII)

- Neunmal pure Freude aus Petershagen - (Märkische Oderzeitung, Pfingsten 2003, S. 18.)

 


Lichterklänge zur Leidensgeschichte
(Ruhrnachrichten, 6. März 2009)

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Warmes Lichterkreuz überstrahlte den kalten Tod
(www.derwesten.de, 1. März 2009)

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Wer Musiziert, betet doppelt
(Katholische Sonntagszeitung, 29./30. November 2008 / Nr. 48, S. VIII)

Erste Brandenburgische Musik-Werkstatt für Jugendliche

Petershagen - Am vergangenen Christkönigs-Wochenende wurde in der Pfarrei St. Hubertus in Petershagen die erste Brandenburgische Musik-Werkstatt veranstaltet. Organisiert vom BDKJ und anderen Verbänden, nahmen mehr als 40 Interessierte aus den Brandenburger Dekanaten im Alter zwischen 14 und 41 Jahren an verschiedenen musikalischen Workshop-Angeboten unter der Leitung der Band "gaudete!" teil. In Kursen wie Chor, Gesang, Instrumental, Perkussion und Technik konnten die Jugendlichen kreativ arbeiten und ihre Fähigkeiten vertiefen.
"Wir wollten die Jugendlichen für neue musikalische Ideen und Lieder begeistern" so Sebastian Aehlig von der Band "gaudete!". Aus allen Räumen des Gemeindehauses erklang den ganzen Tag Musik, die angrenzende katholische Grundschule war Schlafplatz, wurde zum Essen genutzt und bot Raum für Gemeinschaft. Der Höhepunkt der Brandenburgischen Musik-Werkstatt war der Abschlussgottesdienst am Sonntagmittag in der vollen St. Hubertus-Kirche. Hier wurde erfahrbar, was gelebter Glaube bedeutet: die Gemeinschaft untereinander, die Beziehung zu Gott. "Ihr habt zwei Tage musiziert, ihr habt zwei Tage gebetet", betonte Diözesanjugendseelsorger Matthias Goy, der mit den Musizierenden den Gottesdienst feierte. "Wir waren beeindruckt vom Engagement und der Ausdauer der Jugendlichen", so ein Mitglied der Band "gaudete!". In einem waren sich die Jugendlichen und die Veranstalter einig: Es war ein gelungener Workshop. Ein O-Ton: "Ich fand das Wochenende hervorragend. Das war echt der Hammer!"

(Beatrix Aehlig und Beatrix Dombrowski)

weitere Infos:
- Videos bei Youtube      Übersicht


Mit offenen Augen
(Katholische Sonntagszeitung Nr.12,20./21. März 2004, S. I)

"Mit offenen Augen"
Die Band "gaudete!" gestaltete Kreuzweg in Prenzlauer Berg

Beim Beten des Kreuzweges wird das Leiden und Sterben Jesu, sein Weg vom Haus des Pilatus nach Golgatha, betrachtet. Die Band "gaudete!" hat die Gemeinde und die Jugend aus den umliegenden Pfarreien des Dekanats am 7. März in die Pfarrei Heilige Familie in Berlin-Prenzlauer Berg eingeladen, um einen Kreuzweg, den sie selbst vorbereitet hatten, zu beten. Die Betrachtung der sieben Kreuzwegstationen wurde getragen von den gesprochenen Texten und dazu gezeigten Diabildern. Je nach Thema der Statio wurden dann ruhige, wehmütige, traurige und klagende Lieder oder laute, zornige und spottende Musik gespielt. Die Kirche ist dunkel. Lediglich der Altarraum ist in violett und einem warmen Gelbton sanft beleuchtet - ein Wechselspiel von kühler und angenehm einladender Atmosphäre. Dazu brennen die Altarkerzen, die Apostelleuchter und jeder Anwesende hat ein flackerndes Teelicht vor sich auf der Bank. Aus dem hinteren Teil der Kirche erklingt ein Trompetensolo. - Mit offenen Augen sieht Jesus uns an und fordert uns auf: ,Halte deine Augen offen!' Wer Augen hat zu sehen, der sehe; wer Ohren hat zu hören, der höre zu und höre manchmal in sich hinein", so lauten die einleitenden Worte.

Mit offenen Augen

Das Kreuz hell erleuchtet
"Verraten und verkauft" heißt die erste Station. Ein Gebet dazu sagt: "Wie oft habe ich mich gedrückt, wenn ich Farbe bekennen sollte; wie oft habe ich geschwiegen, wenn ich den Mund aufmachen musste; und wie oft habe ich den Mund aufgemacht, um mich rasant herauszureden." Die Zeichnung bildet das Gesicht Jesu ab, groß mit traurigen Augen. Der Text, der dazu vorgelesen wird, handelt von der verratenen Liebe einer jungen Frau. "Die Liebe verraten. Sie hatte ihn geliebt. Und er mochte sie auch. Dann wurde sie schwanger - von ihm. ,Nein`, hatte er gesagt, ich will das Kind nicht. Geh fort - und wenn du wiederkommst, dann will ich, dass du kein Kind mehr in dir hast.- So wie Jesus von seinen Freunden verraten und verkauft wurde, ist auch sie verraten und verkauft. Bei der sechsten Stunde, am dunkelsten Punkt des Kreuzweges, wird es ganz still in der Kirche. "Ein Schauer läuft dir eiskalt den Rücken herunter, wenn du seine Qualen, seinen Schmerz, seine Einsamkeit nachfühlst. Aber begreifst du, wie nah dir Christus gekommen ist? Wie er dein ganzes menschliches Leben mit all seinen Facetten mit hineinnimmt in sein Kreuz und seine Erlösung?" Die Betenden bringen die Teelichter nach vorne in den Altarraum und erleuchten das dort liegende Kreuz. Mit Station sieben "gestorben sein und neu werden" und dem Vaterunser endet der Kreuzweg. - Ich war positiv überrascht, als ich in die Kirche kam. Das Licht und die daraus entstandene Atmosphäre war zwar ungewohnt aber ansprechend", so Sebastian Rönsch. Gabriele Bernecker fand es sehr beeindruckend, welches Engagement Jugendliche aufbringen, einen Kreuzweg zu gestalten, da man eigentlich Jugend und Kreuzweg wenig miteinander verbindet. Der Pfarrer von Heilige Familie Martin Rieger sagte: "Der Kreuzweg war musikalisch außergewöhnlich gut und als ganzes ein tiefer Ausdruck großer Spiritualität. Er war schwer und intensiv, aber eine großartige, vertiefte Hinführung zum anschließenden Gottesdienst."

"gaudete!" - Freut Euch!
Inspiration hat sich "gaudete!" von Kreuzwegen vergangener Zeit geholt. "Es war ein langer Prozess des Wachsens, wo auch viele eigene Erfahrungen mit eingeflossen sind", so Tobias Aehlig. "Gaudete!" spielt seit Oktober 2000 in fester Besetzung. Zu ihr gehören neun begeisterte junge Musiker und Musikerinnen aus der Pfarrei St. Hubertus Petershagen. Der Name "gaudete!" - Freut Euch! ist zum Programm geworden. "Neben unserer Freundschaft verbindet uns vor allem die Freude an der Musik und das Engagement, die Liturgie im Gottesdienst vielfältig und modern zu gestalten", so Sebastian Aehlig. Ihre selbst geschriebenen Lieder beschäftigen sich auch mit sozialkritischen und alltäglichen Themen aus dem Leben. Zur musikalischen Untermalung verwendet "gaudete!" die unterschiedlichsten Musikrichtungen und vielfältige Instrumente. "Wir wollten die Leute im Inneren ansprechen. Mithilfe von Licht, Text und Musik sollten sie zur Ruhe kommen, den Kreuzweg auf sich wirken lassen, zum Nachdenken angestoßen werden und mit einer Erfahrung die Kirche wieder verlassen", so Tobias Aehlig.

(Beatrix Dombrowski)      Übersicht


Neue geistliche Lieder der Extra-Klasse

Im Rahmen des Ökumenischen Kirchentages gab "gaudete!", eine junge aufstrebende Band aus der Pfarrei St. Hubertus Petershagen - am Stadtrand von Berlin gelegen - zwei Konzerte der besonderen Art. Vor drei Jahren entschlossen sich neun musikalisch sehr begabte Jugendliche, die Band "gaudete!" in fester Besetzung und mit einem musikalisch hohen Anspruch und großer Vielfalt zu gründen. Schon Jahre vorher übten sie sich in flexiblen Formationen mit dem Neuen Geistlichen Lied. Die Band macht sich zum Auftrag, der heutigen Gesellschaft mithilfe des Neuen Geistlichen Liedes ihre Auffassung vom Glauben näher zu bringen. Deswegen lautete das Motto ihrer ÖKT-Konzerte: »Den Himmel erden«. In einer Moderation erklären sie: "Den Himmel erden - ein Auftrag Gottes an jeden von uns, jeden Tag wieder neu anzupacken und die Anderen spüren zu lassen - Du bist nicht allein. - Ihre selbst geschriebenen Lieder spiegeln nicht nur ein Leben mit Gott wider, sondern beschäftigen sich auch mit sozialkritischen und alltäglichen Themen aus dem Leben. Zur musikalischen Untermalung verwendet "gaudete!" die unterschiedlichsten Musikrichtungen und vielfältiges Instrumentarium, wobei sie auch ungewohnte Klänge anschlagen. So ist man beispielsweise positiv überrascht, wie gut der anfängliche gregorianische Hymnus von »Komm, heiliger Geist« mit der folgenden Musik harmoniert. Diese gekonnte Verbindung von Alt und Neu, von den verschiedenen Musikstilen mit den tiefgründigen Texten erreicht alle Altersgruppen. Jugendliche, Erwachsene und Senioren klatschen und swingen begeistert mit. Der Name ist Programm: "gaudete!" - Freut Euch! Die Freude am gemeinsamen Spielen und am Leben mit Gott gibt die Band bei jedem ihrer Konzerte und Gottesdienste an die Menschen weiter. Man verlässt ihr Konzert mit einem erfüllten Herzen und einem gefestigten Glauben. "gaudete!" hat es geschafft; sie haben den Himmel auf die Erde gebracht. (Beatrix Dombrowski)     Übersicht


Singen, klatschen, swingen
(Katholische Sonntagszeitung Nr. 26, 28./29. Juni 2003, S. VII.)

Petershagener Musikgruppe begeistert alle Altersgruppen

BERLIN - Im Rahmen des Ökumenischen Kirchentages gab auch die Petershagener Band "gaudete!" aus der Pfarrei St. Hubertus zwei Konzerte. Vor drei Jahren entschlossen sich neun Jugendliche, die Band in fester Besetzung zu gründen. Schon Jahre vorher übten sie sich in flexiblen Formationen. Die Gruppe will den Menschen mithilfe des "Neuen Geistlichen Liedes" ihre Glaubensauffassung näher bringen. Deswegen lautete das Motto ihrer ÖKT-Konzerte "Den Himmel erden", das gleichbedeutend sei mit einem "Auftrag Gottes an Jeden von uns, jeden Tag wieder neu anzupacken und die Anderen spüren zu lassen: Du bist nicht allein." Die Verbindung verschiedener Musikstile mit tiefgründigen Texten erreicht alle Altersgruppen. Jugendliche, Erwachsene und Senioren klatschen und swingen auf den Konzerten begeistert mit. Der Name ist Programm: "gaudete!" - Freut Euch! Die Freude am gemeinsamen Spielen und am Leben mit Gott gibt die Band bei jedem ihrer Konzerte und Gottesdienste an die Menschen weiter.      Übersicht


Neunmal pure Freude aus Petershagen
(Märkische Oderzeitung, Pfingsten 2003, S.18.)

Gaudete! auf dem Vormarsch: Katholische Jugendband hatte großen Auftritt beim Ökumenischen Kirchentag / Stimmungsvoll und nachdenklich

Petershagen-Eggersdorf. Es beginnt wie ein Hip-Hop-Konzert, klingt zwischendurch nach Rock und Jazz, und manchmal glaubt man sogar, Funk oder Reggae zu hören. Doch eigentlich ist es etwas ganz anderes, etwas Eigenes. Es ist "Gaudete!" aus der katholischen Pfarrgemeinde - und die Musik, die sie machen, ist das neue geistliche Lied. Gaudete! (lateinisch - Freut euch) machen ihrem Namen alle Ehre, denn sie verbreiten gute Stimmung. Niemand kann bei ihren Rhythmen stillsitzen. Zugleich aber regen sie mit ihren religiösen und sozialkritischen Texten zum Nachdenken an und geben in manchen Liedern auch sehr ruhige und einfühlsame Töne von sich. Im Rahmen des Ökumenischen Kirchentages in Berlin gaben Gaudete! in der evangelischen Kirche Neu-Westend zwei Konzerte. In der modernen, von Licht durchfluteten Kirche mit einer sagenhaften Akustik spielten sie ihre selbst geschriebenen Lieder zum Thema "Den Himmel erden", begeisterten das Publikum mit innovativen Rhythmen und musikalischer Exaktheit. Für Mirjam Bonin, Flötistin und Sängerin der Band, war dieser Kirchentag ein spannender Versuch, die Jahrhunderte alte Trennung aufzuweichen - und für Gaudete! die große Chance, ihre Musik öffentlich zu machen und den Menschen ein wenig vom Glauben zu erzählen. "Doch wollen wir nur auf Gott hinweisen", äußert sich Thomas Gerlach zu diesem Thema. "Denn Christ sein ist mehr als nur den Geboten zu folgen und in engen Bahnen zu leben", sind sich beide einig. Die Musiker bewegen sich mit ihrer Musik zuweilen auf einem dünnen Seil. Zwar ist an ihren Texten nichts Anstößiges zu finden, doch könnte man meinen, dass ihre junge Musik für viele ältere Christen ein Dorn im Auge sei. Die jungen Petershagener wollen jedoch keinesfalls schockieren, schließlich ist auch eine Religionsstudentin unter ihnen. Den Kirchenalltag aufzupeppen, gelingt ihnen auch sehr gut mit sprühendem Optimismus und ansteckender Fröhlichkeit. Gaudete! existieren in ihrer jetzigen Besetzung seit etwa drei Jahren. Doch kennen sich die Musiker schon viel länger. Denn sie stammen nicht nur aus der gleichen Pfarrgemeinde, in der sie jedes Jahr am dritten Adventssonntag ein Konzert geben, sondern sangen und musizierten auch schon, bevor an Gaudete! überhaupt zu denken war, zusammen im "Jugendchor & Band Dekanat Strausberg". "Und eines Tages kam von Tobias und Thomas die Frage, ob wir uns ein gemeinsames Projekt vorstellen könnten. Wir waren alle stolz, mitmachen zu dürfen und spürten gleich, dass das ein weitreichendes Projekt werden würde", erzählte Flötistin Mirjam schmunzelnd. Schließlich waren es die jungen Musiker leid, immer nur "Kleines Senfkorn Hoffnung" zu singen - und Gaudete! war geboren. Zuerst waren es "nur" neue geistliche Lieder für Jugendliche, die sie aus Gesangsbüchern aufarbeiteten und spielten. Doch schon bald begannen Tobias Aehlig und Thomas Gerlach, beide studieren Musik an der Universität der Künste in Berlin, eigene Lieder für die Band zu komponieren und Texte zu schreiben. So kam es, dass Gaudete! nun ein weitreichendes Programm besitzen und endlich sagen können, wir haben etwas Eigenes geschafft, schließlich sind sie im Dekanat Strausberg mehr als bekannt und gestalten regelmäßig Gottesdienste in den verschiedensten Pfarrgemeinden. Nach Zukunftsplänen äußern sie sich neben Träumereien, wie vor einer Million Menschen zu spielen, "wobei das Olympiastadion auch o. k. wäre", doch eher bescheiden. "Wir wollen musikalisch noch besser werden, stilsicherer und versierter", räumt Thomas Gerlach ein. Dass sie bekannter werden wollen, ist ein Anliegen aller neun. Besonders würden sie sich darüber freuen, eine CD aufnehmen zu können oder eines ihrer Lieder in einem Gesangbuch wiederzufinden. Doch hat die Band bis jetzt noch keinen Sponsor gefunden. "Die aller ersten Konzerte im Oktober 2001 in Petershagen und Berlin waren echt eine bemerkenswerte Erfahrung. Wow!", erinnert sich Mirjam Bonin fröhlich. Aber auch ganz persönliche Erinnerungen, wie der Auftritt bei der Hochzeit der Bandmitglieder Beatrix und Sebastian Aehlig, sind für sie die schönsten. "Und die erstaunlich gute Überraschungseinlage bei einem Geburtstag, bei dem wir Popsongs spielten!", fügt sie kichernd hinzu. Nächstes großes Ziel ist der ökumenische Kirchentag 2008, bei dem Thomas Gerlach sich schon auf einer Bühne im Olympiastadion sieht. Musik spielt im Leben der neun eine große Rolle. Fünf von ihnen sind dabei, ihr Lebenselixier zum Beruf zu machen. Sie studieren Musik an der Universität der Künste in Berlin. Thomas Gerlach und Sebastian Aehlig sind sogar bereits ausgebildete C-Kirchenmusiker. Der musikalische Wohlklang entsteht durch das Zusammenspiel von Mirjam Bonin an der Querflöte, Marco Staritz am Schlagzeug, Katja Schönfeld am Horn, Sebastian Aehlig an der Oboe und Piano, Thomas Gerlach als Bassist, Tobias Aehlig mit seiner Trompete und ebenfalls am Piano sowie Benjamin Aehlig an den Rhythmusinstrumenten. Für die Vocals sind die klassisch ausgebildete Stimmen von Beatrix Aehlig, Nikolai Zulawski, Mirjam Bonin, Sebastian und Tobias Aehlig, Katja Schönfeld und Thomas Gerlach zuständig. (Victoria Ottlik)      Übersicht